REKTALE TOXIZITÄT

EBRT VERURSACHT REKTALE TOXIZITÄT BEI BIS ZU 35% DER BEHANDELTEN PATIENTEN.

Externe Strahlentherapie (EBRT) ist die Behandlung der Wahl für Patienten mit lokalisiertem Prostatakrebs. Sie ist hochwirksam beim Abtöten von Prostatakrebszellen, eine mögliche Nebenwirkung jedoch ist die rektale Toxizität aufgrund der Nähe der Prostata zum Rektum. Die rektale Toxizität ist mit den folgenden Symptomen verbunden, die kurz- oder langfristig auftreten können:

 

  • Durchfall
  • Schleimabsonderung
  • Rektale Blutungen
  • Rektale Fistelbildung
  • Rektale Schmerzen
  • Stuhlinkontinenz
  • Stuhldrang

Jüngste technologische Fortschritte haben zu modernen Strahlentherapien wie Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT) und Bildgesteuerte Strahlentherapie (IGRT) geführt, die die Behandlungsgenauigkeit und -effektivität verbessern. Teile der ventralen Rektumwand sind jedoch immer noch häufig hohen Strahlendosen ausgesetzt.

Fazit: Grad 2 (G2) akute Proktitis tritt bei bis zu 35% der strahlenbehandelten Prostatakrebspatienten auf.

        

 

 JE HÖHER DIE DOSIS, DESTO EFFEKTIVER DIE BEHANDLUNG, ABER….

Klinische Studien haben gezeigt, dass eine Dosissteigerung das Wiederauftreten von Krebserkrankungen einschränken und den Behandlungserfog insgesamt verbessern kann.

 

 

Neuartige Bestrahlungsmethoden wie die Hypofraktionierung reduzieren die Anzahl der Tagesfraktionen (von über 40 auf weniger als 20) und erhöhen gleichzeitig die Tagesdosis.

Da Prostatakrebs sehr empfindlich auf die Größe der Fraktionen reagiert, könnte die Hypofraktionierung zum Behandlungsstandard für lokalisierten Prostatakrebs werden, wodurch EBRT zu einer kostengünstigeren und attraktiveren Behandlungsmethode wird mit tiefgreifenden Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten.

Eine Erhöhung der Tagesdosis könnte jedoch zu noch größeren Schäden am umgebenden gesunden Gewebe führen.

 

MIT DEM BIOPROTECT SPACER SIND SICHERE DOSISSTEIGERUNG UND HYPOFRAKTIONIERUNG ENDLICH REALITÄT!

Bei der Verwendung einer höheren Strahlendosis ist die Notwendigkeit eines Separators, der das Rektum von der schädlichen Strahlung wegbewegt, von größter Bedeutung. Der BioProtect Spacer, ein biologisch abbaubares Ballon-Implantat, ermöglicht eine Dosissteigerung und Hypofraktionierung und reduziert gleichzeitig die proktitisbedingten Komplikationen auf ein Minimum.